Taekwon-Do

Vielen Laien ist TAEKWONDO ein Begriff und wird wohl zumeist als Kampf- bzw. Selbstverteidigungskunst gesehen, deren Spezifika vor allem die artistischen Sprünge und hohen, schnellen Tritte seien. 

 

Dies ist prinzipiell richtig, wird jedoch dem Facettenreichtum des traditionellen Taekwondo nicht ganz gerecht. Die Entwicklung und Entfaltung des Schülers zu einer reifen, allseitig gebildeten Persönlichkeit ist das oberste Ziel der Philosophie, die hinter dem traditionellen Taekwondo steht und in dieser Form von Kwon, Jae Hwa geprägt wurde. Damit einher geht eine ständige Verbesserung und Selbstoptimierung der körperlichen Leistungsfähigkeit, aber auch des Gespürs für den eigenen Körper und der allgemeinen Gesundheit

Um den abstrakten Begriff „Taekwondo“ besser verstehen zu können, ist es hilfreich, ihn in seine Einzelteile übersetzt zu betrachten:


"TAE" beschreibt hier das ganze Spektrum an Fußtechniken; zu diesen zählen beispielsweise Springen, Schlagen und Stoßen unter Ausnutzung aller Möglichkeiten der Beine.

"KWON" hingegen steht auf koreanisch für die Faust und fasst damit alle Schläge, Griffe, Stöße und Abwehrbewegungen mit Armen und Händen zusammen.

Dem Taekwondo liegt, wie allen traditionell asiatischen Kampfkünsten, die Philosophie des "DO“ (übersetzt mit "der Weg") zugrunde. Darunter versteht man die Erfahrungen, die über den rein sportlichen Aspekt hinausgehen, also Charakterbildung, Willensstärke, Gelassenheit und Selbstvertrauen.

 

...weitere Infos zu Taekwon-Do


Tae Kwon Do - Oliver Reuter - Banner